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Föhren

Obwohl keltischen Ursprungs, das beweisen Urnengräber und Überreste einer Fliehburg, deutet die Namensgebung von Föhren auf eine rege Geschäftigkeit während der Römerzeit hin, wovon viele interessante Funde zeugen. Hier soll nämlich ein Krugofen (lat. furnus) zur Herstellung von Tonwaren in römischer Zeit gewesen sein. In einer Schenkungsurkunde König Pippins an das Kloster Prüm wurde Föhren als "vurne" erstmals im sog. "Prümer Urbar" urkundlich erwähnt. Seit dem Jahre 1445, bis zum heutigen Tage, sind die Reichsgrafen von Kesselstatt in Föhren ansässig. Das Schloß des Reichsgrafen - eine ehemalige Wasserburg - ist in seiner Gesamtanlage einmalig im Raum Trier. Sehenswert ist die Außenanlage des Schlosses im vom Wald umgebenen Föhrenbachtal. Abseits der Mosel, dafür aber am Rande des Meulenwaldes gelegen, gilt Föhren als idealer Ausgangspunkt für Wanderungen. Der Flugplatz Föhren bietet Rundflüge über die Roemische Weinstrasse und über die alte Römerstadt Trier an. Auch Fallschirmspringen und Ballonfahren wird bei schönem Wetter hier praktiziert.


 
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